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Der vielleicht härteste MTB Marthon der WM-Geschichte

Roel Paulissen gewinnt den vielleicht härtesten Mountainbike Marathon der Geschichte

Roel Paulissen gewinnt souverän nach einem fulminanten Start-Ziel Sieg. Der Belgier war beim heutigen Rennen einer der wenigen, welcher ohne technische Probleme den äußerst anspruchsvollen Kurs bewältigen konnte. Nachdem Paulissen lange mit dem späteren sechstplazierten Alexey Medvedev Tempo gemacht hatte, hängte er den Russen am letzten Anstieg des Schöckl ab.
Österreichs Hoffnung auf Edelmetall, Alban Lakata, wird nach turbulenter Aufholjagd verdient zweiter. Der Osttiroler, der zu Beginn lange zurücklag, startete seine Jagd auf den Führenden spät. Nach einem packenden Zweikampf mit Medvedev und einer gebrochenen Bremse, die Lakata den möglichen Sieg kostete, hängte sich dieser an die Fersen Paulissens. Der Belgier führte jedoch bis ins Ziel mit uneinholbarem Vorsprung.
Dritter wurde der Schweizer Christoph Sauser, der wie Lakata keinen guten Tag erwischt hatte. Der im Vorfeld als Mitfavorit gehandelte Sauser kämpfte sich dennoch am starken Russen vorbei und belegte Platz drei.
Christoph Soukup wird überraschend Vierter. Der zweite Österreicher im Spitzenfeld legt eine Traumfahrt hin und beschert dem heimischen Publikum doppelte Freude.

Bei den Damen konnte sich gleich nach dem Start eine 3Köpfige Führungsgruppe absetzten. Darunter die Olympiasiegerin 2008 Sabine Spitz aus Deutschland und die beiden SchweizerinnenPetra Henzi und Esther Süss. Bis zum Schöckl blieb das "Drei-Mäderlhaus" zusammen und kontrollierten ihre Konkurrentinnen. Erst beim gefürchteten Schöckldownhill fiel die Ex-Weltmeisterin Petra Henzi durch einen Defekt zurück und kommt als Bronzemedaillengewinnerin mit 2 Minuten 50 Rückstand ins Ziel. WM-Favoritin Sabine Spitz lag jedoch das gesamte Rennen in Führung und konnte sich im Zielsprint klar gegen Esther Süss durchsetzen."Während dem Rennen wusste ich nicht genau was ich hier eigentlich mache, aber jetzt bin ich mit dem 13. Platz trotzdem sehr zufrieden, zumal ich bei den Abfahren als frische Mama nicht allzu viel riskiert habe. Es hat mir Spaß gemacht und ich werde nächstes Jahr bei der Weltmeisterschaft in St. Wendel versuchen wieder um einen Stockerlplatz mitkämpfen", verspricht die Vorjahres Weltmeisterin Gunn Rita Dahle. Beste Österreicherin wird die Wienerin Nina Duftner: "Als Amateurin ist bin ich mit meinem 20 Platz vollkommen zufrieden".

Quelle: bike09.at






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